In times like these
In times like these…
Darkness is all around me,
I am a fearful wanderer.
I am blind and cannot see
what is right in front of me.
I lost track of time,
forgot where I came from.
Where am I headed?
Silence is all around me,
I am deaf and cannot hear
what might be said to me.
I seem to have lost my voice,
cannot cry for help and guidance.
I feel lonely and abandoned.
Who is there to talk to?
Cold is all around me,
I am shivering and cannot move
toward new things in my life.
I feel dead and frozen inside.
There is no blanket or fire
to keep me warm and cozy.
Who is there to warm me?
You, my friends,
are the answer to my questions.
You light up my life,
help me to remember
Who I am and where I am going.
You are the help and guidance
that I need so badly these days.
You understand me without words,
You are my warming blanket.
With you, my friends,
I am safe and protected.
Only with you I can keep breathing.
long time, no see
*Selbstmitleidsmodus on*
Kinder. Eure Dateileiche leidet stumm vor sich hin und kann einfach nichts an der Situation ändern. Okay, ganz so stumm natürlich auch nicht – einige von euch mussten sich meinen Scheiß in den letzten Wochen sozusagen auf Endlosschleife anhören.Es fing Mitte Januar an: die Dateileiche hatte einen Selbstbewusstseinsflash und hat sich an eine Frau herangetraut, die ihr schon lange heimlich gefallen hat – und ein paar schöne Wochen begannen. Man ging aus, machte die tollsten Dinge – unter dem Deckmantel der Freundschaft. Dann gab es da aber so viele kleine Sachen, die angedeutet haben, dass Freundschaft ein bisschen untertrieben war. All diese KANN-Sachen => Kann was bedeuten, muss aber nicht. Die allzeit optimistische Dateileiche hielt sich daran, dass es was bedeuten musste – schließlich hat sie eine gute Menschenkenntnis und noch dazu empathische Fähigkeiten. Beides funktionierte immer prächtig – PAH! Die Gefühle, die sich heimlich aufgebaut haben, haben den Blick getrübt, fast zur Blindheit geführt.
Aus dem Nichts dann plötzlich — das Nichts. Glaubt mir, die Dateileiche ist die Zurückhaltung in Person. Sie würde niemals einen Schritt zu weit gehen, niemals zu viel preisgeben. Und trotzdem hat die Frau die Beine in die Hand genommen und ist ohne jegliche Erklärung davon gerannt. Natürlich ist sie nicht richtig weggerannt, sie meldet sich nur einfach nicht mehr. Sie grüßt nicht mehr, wenn man sich über den Weg läuft (passiert jede Woche zweimal :/) – oder wenn man viel Glück hat, gibts ein Kopfnicken oder ein genuscheltes Hallo. Schreibt man mal ne SMS, kommt keine Antwort. Nutzt man Skype, geht sie off. Und all das ohne Grund, ohne Auslöser, ohne Erklärung.
Zurück bleibt die Erkenntnis, dass die kleine bedeutungslose Dateileiche sich ganz simpel überschätzt hat. Wie konnte sie auch nur 10 Minuten lang glauben, dass eine Frau, die aussieht wie ein verdammtes Gemälde, und 10 Jahre älter ist, sich für sie begeistern könnte? Dass sie ihr bisheriges Leben einfach mal so über den Haufen werfen würde, bloß weil so ein kleiner Grünschnabel dahergelatscht kommt und ihr Herz einfordert? Auf Dauer hätte auch eine Freundschaft ausgereicht, ganz gewissn. Das Selbstbewusstsein ist jedenfalls wieder weg und zurück bleibt nur ein ganz dumpfes Gefühl. Haut die Dateileiche und es wird nicht weh tun, sie wird nicht mal AUA sagen.
~ Ich hätte alles für sie sein können: kleine Schwester, Freundin, Seelenverwandte, Liebhaberin, Partnerin —- mit allem hätte ich mich zurechtgefunden. Nur hiermit, hiermit komme ich nicht zurecht. ~
*Selbstmitleidsmodus off* Sorry, meine Lieben. Es musste raus.
~Dateileiche~
Lebt denn die alte Dateileiche noch?…
jaaaaa, sie lebt noch!
Meine allerliebsten Lieblingsfans, zuerst einmal eine wirklich ernstgemeinte Entschuldigung an euch. Ich habe viel zu lange gewartet seit dem letzten Blogeintrag – bin es aber auch nur mehr oder weniger Schuld daran. Wenn ich mich recht zurückerinnere, hatte bei meinem letzten Eintrag gerade die Uni angefangen, bis auf die Einführungstage war aber noch nicht groß was passiert. Inzwischen sind schon ein bisschen mehr als zwei Monate Unileben rumgegangen und ich stecke kopfüber im Stress. Hausaufgaben hier, Gruppen-Hausarbeiten da. Hier eine Vorlesung, da eine Übung….usw. Ich weiß nicht mehr so recht, wo oben und wo unten ist und bin nur noch am Lernen. Wenn ich nicht für die Uni unterwegs bin bzw. am Schreibtisch versauere, verkauf ich fleißig Brötchen (Freitags & Samstag): Ich habe also immer einen Tag Wochenende…und ratet, was ich da tun muss – JA, genau! Hausaufgaben, sowie Zimmer putzen usw.
Aber eigentlich will ich mich ja gar nicht beklagen, denn ich lerne viel und die meisten Dinge, mit denen ich mich beschäftigen muss, sind sogar interessant und ich mach es gerne. Eine Sache kommt leider noch erschwerend hinzu! Die treuesten unter Euch wissen wahrscheinlich noch sehr genau, wie es mir vor ziemlich genau einem Jahr ging. Ich hatte jemandem vertraut, jemandem mein Herz geschenkt und diese „freundliche“ junge Dame (kann man so in aller Deutlichkeit mal sagen), hats mit Karacho zu Boden geschmettert und ist dann noch ein bisschen drauf rumgehüpft. Mein Jahr 2008 war ziemlich erfolgreich, was das Abitur, den Sommerjob in der Buchhaltung der Uni und meinen Einstieg ins Studentenleben anging – liebestechnisch lief es eher suboptimal. Ich hab versucht, eine Beziehung zu führen (ehrlich wahr!!!!
) Aber wenn da keine Gemeinsamkeiten, keine Liebe ist, dann kann das nicht klappen – seit gefühlten 9 Monaten bin ich also Single und war damit verdammt zufrieden: Niemand, für den ich Verantwortung hatte. Niemand, dem ich Rechenschaft schuldig war. Einfach nur mein Leben und ich im Einklang.
Tja, und nun? Ich habe jemand ziemlich zeitgleich mit Unibeginn gesehen…wirklich nur gesehen! Und ich hab gedacht: wow, die sieht aber nett aus (so fängt das immer an…haha). Zeit verging und dann hab ich sie irgendwann mal was sagen hören: folgender Gedanke -> huch, die hat aber ne schöne Stimme! Und oh! Die ist schlau! Und cool! Fortan wollte ich die Dame unbedingt kennen lernen und ich war ziemlich erfolgreich. Ich habe eine ganz wundertolle Freundschaft gefunden, aber eben auch nicht mehr. Ich verfluche die Heterosexualität! Ich finde ja auch nicht nur Frauen toll, oder nur Männer – ich treffe eben Menschen, an denen mich nicht das Geschlecht interessiert. Manno
Scheinbar sind alle tollen Frauen aber anderer Meinung. Und alle, die Interesse am gleichen Geschlecht haben, brechen dir entweder das Herz oder sind sterbenslangweilig (außer mir, ist ja logisch…haha) . Wenn da nicht die Gewissheit wäre, würde ich fast glauben, dass wir ein bisschen flirten…aber es ist nunmal nicht so. Also werde ich mir da auch nichts einreden!!!!! Besonders erfolgreich bin ich bisher nicht :/
So, meine Lieben. Nun seid ihr wieder auf dem neusten Stand, was mein kümmerliches kleines Leben angeht. Wer hier liest, kommentiert…ist ja klar
Ich freue mich über jeden Beitrag, jeden kleinen Ratschlag – von Freunden wie von Fremden.
Es grüßt euch eure
~Dateileiche~
Mit Vollgas mitten in die Zukunft
Dieser Artikel trägt meiner Meinung nach völlig zu Recht die oben stehende Headline. Ich bin in der letzten Woche nicht langsam und gemütlich im dritten, maximal vierten Gang über die Landstraßen meines Lebens getuckert, sondern im fünften Gang mit 180 km/h auf der linken Spur meiner Lebensautobahn.
Der letzte Montag war für mich bekanntlich der erste Tag vom Rest meines Lebens. Kurzum: es war der erste Tag an der Universität. Ich hatte monatelang Angst für diesem Tag (und den 5 Jahren, die damit unwiderruflich beginnen würden), hatte Angst, nicht in dieses Bild reinzupassen, etwas Falsches mit meinem Leben anzufangen. Dann kam der Montag Mittag mit der Einführungsveranstaltung für Lehramst-Studierende und plötzlich lief alles von ganz alleine. Ich bekam zwei sehr nette Tutorinnen, traf gleich zu Anfang eine nette Kommilitonin mit der gleichen Fächerkombination und hatte am gleichen Abend schon meinen Stundenplan in der Hand. Der Dienstag stand dann ganz im Zeichen der berühmt-berüchtigten „Erstsemester-Stadtrallye“. Ich will eigentlich nicht ins Detail gehen, da das peinlich für eure gute alte Dateileiche werden würde, aber einige Dinge müssen einfach für die Ewigkeit festgehalten werden! Also Augen zu und durch: aus unserem 24-Mann/Frau Tutorium fanden sich lediglich 7 mutige Ersti-Mädchen mit ihren beiden lustigen Tutorinnen zusammen, um gemeinsam diese Rallye der besonderen Art in Angriff zu nehmen. Stellt euch also 9 Mädchen, einen Einkaufswagen und etliche Flaschen mit (fragwürdigem) Inhalt vor, die Aufgaben zu erledigen hatten. Zum Beispiel – einen Apfel und ein Ei (en Appel und’n Ei) gegen etwas möglichst Wertvolles einzutauschen. Am Ende hatten wir 1. einen Sack alter Haare aus dem Friseursalon; 2. eine coole Werbetafel aus dem SoWiSo, 3. ein paar alter Stiefel (die wir allerdings nicht getauscht, sondern gefunden haben
), 4. einen alten Gartenstuhl aus dem Laden des Vaters einer alten Klassenkameradin und 5. ein paar Gratis-Rosen von einem Inder, der meine halb-indische Tutorin toll fand
. Und das alles für’n Appel und’n Ei! Eine andere, ziemlich abartige Aufgabe war es dann, soviel Schwefelwasser vom Elisenbrunnen (für alle, die meine schöne Stadt nicht kennen – wisst ihr, wie faule Eier stinken?! Na also. ) zum Markt raufzutragen. Wir hatten zwei Putzeimer in unserem Einkaufswagen, dazu ca 15 Pfandflaschen und leere Sektflaschen…oh und eine große Plastiktüte, da ich mir kurz zuvor eine neue Umhängetasche von Converse gekauft hatte. Es hätte also alles traumhaft werden können, der Sieg wäre unser gewesen…wenn der Weg hoch zum Marktplatz nicht aus Kopfsteinpflaster bestanden hätte. Den Rest könnt Ihr euch denken!
Danach haben wir dann versucht zu beantworten, in welche Richtung sich der Hahn am Puppenbrunnen dreht, wenn man alle Löcher zuhält. Ich als Heimatkundige wusste eigentlich, dass er sich nicht dreht…aber ich war zu betru—amüsiert—, um es nicht zu probieren. Nun, den Rest der Rallye haben wir klatschnass hinter uns gebracht
Mit dem Mittwoch kamen dann nicht nur die Kopfschmerzen (ich sag ja, fragwürdige Getränke…*hüstel*), sondern auch die ersten Probleme. Zusammen mit 75 % der anderen Tests, war mein Einstufungstest (Ihr erinnert euch!) auf dem weg zum Institut für Romanistik irgendwie verloren gegangen und fürs Erste nicht aufzufinden gewesen. Darüber hinaus hatte ich von meiner Tutorin eine falsche Information bezüglich der zu wählenden Geschichtskurse bekommen, sodass ich nun dieses Semester kein Proseminar belegen kann. Ich hab dann versucht, noch einen Platz in einem Seminar zu bekommen, sowie dazu beizutragen, dass mein Spanischtest wieder auftauchte. Den Mittwoch habe ich also damit verbracht, mir die Hacken abzulaufen und mich aufzuregen über all den Stress. Daneben hatte ich noch meine erste Vorlesung in Geschichte. Obwohl der Herr Dozent die vollen 90 min durchgeredetet hat, konnte ich ihm gut folgen und fand es sogar hochinteressant ( wer mich kennt, der weiß, dass die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen sowieso meine liebste Zeit ist
). Donnerstag lösten sich meine Probleme, der Sprachtest bzw. dessen Auswertung tauchte auf und ich habe sehr zufriedenstellend abgeschnitten. Dann schließlich folgten weitere Geschichtsvorlesungen, die mich mehr oder minder interessierten…und das war auch schon die erste Studienwoche. Morgen folgen dann endlich die ersten Spanisch-Vorlesungen!!! Ich freu mich sehr.
Am Ende dieses Mörderartikels noch schnell ein kleiner Schwank aus meinem Arbeitsleben. Ich habe gestern auf der Arbeit das Krasseste in 3,5 Jahren Bäckereiaushilfe erlebt. Eine Frau beugt sich über die Theke (!), angelt sich eigenständig aus dem Schaufenster ein Baguette und legt mit den Worten „Das hier!“ auf die Theke. Meine Kollegin guckt das Weib an wie ein Pferd und sagt in vernünftigem Ton „Das dürfen sie da nicht einfach rausnehmen. Das geht nicht!“ Das Weib schaut absolut aggressiv drein, zeigt meiner Kollegin einen Vogel und sagt pottendreist „Stell dich mal nicht so an, Mädchen!“ Meine Kollegin war völlig perplex „Wie reden Sie mit mir? Ich war höflich zu ihnen!“ Und dann ist das Weib gegangen. Da fehlte der kompletten Verkaufsbelegschaft, sowie allen anderen anwesenden Kunden für ein paar Momente wirklich die Sprache.
Menschen gibts, die gibts gar nicht (oder dürfte es nicht geben!).
eure studierende
~ Dateileiche ~
die letzten Tage zwischen Gestern und Morgen…
…fühlen sich nicht an wie Heute. Mein Gestern war die Schulzeit, 13 Jahre wohlbehütetes Lernen und Erwachsenwerden. Alles in vorbestimmten Bahnen, gelenkt von guten und weniger guten Lehrern. Ich habe mein Gestern gemocht, man könnte sogar sagen geliebt. Mein Morgen ist das Leben als Studentin, die Universität. Bisher keine Vorstellung vom Alltag als Studentin, nicht die geringste Ahnung, wo der Hase langläuft. Und doch mischt sich langsam, aber sicher Vorfreude auf mein Morgen unter die Angst und das Unwissen. Das Heute, in dem ich momentan noch stecke, war ein fauler Sommer, der schon im Mai begann und erst am Sonntag Abend endet. Viel Freizeit, viel Schlaf und noch mehr Arbeit. Kein Urlaub, aber viel Geld. Keine Schülerin mehr, aber auch noch keine Studentin. Ich hing in der Luft und tat nicht viel. Und fand doch mich selbst irgendwann zwischendurch. Zufällig vielleicht. Ich vermisse das Gestern, habe das Heute genutzt, so gut ich konnte, und will endlich mein Morgen erleben. In ein neues Leben eintauchen.
Ein gutes kann ich vermelden: Das Schicksal ist mir momentan hold. Die Theatergruppe der Uni gefällt mir, auch wenn wir wahrscheinlich das gleiche Stück aufführen, wie mein Literaturkurs vor 1,5 Jahren (William Shakespeare ~ Viel Lärm um Nichts ). Vielleicht ist das Schicksal mir so hold, dass ich sogar die Rolle kriege, die ich damals eigentlich schon wollte…leider gibt es diesmal tatsächlich Jungs in der Gruppe, sodass einer von ihnen die Rolle wahrscheinlich bekommt…
Mal sehen.
Am Samstag ein letztes gemütliches Zusammensein mit meinen wunderbaren Freundinnen im Heute, bevor das Morgen über mich hereinbricht. Ich freue mich.
eure nachdenkliche
~ Dateileiche ~
Die Organe einer Dateileiche
Hallo meine Lieben!
Die Überschrift mag etwas seltsam daherkommen, aber um meine Organe soll es im heutigen Artikel tatsächlich gehen. Vor ein paar Jahren hat mein damaliger Religionslehrer Organspendeausweise in den Religionskurs mitgebracht und allen Interessierten einen mitgegeben. Natürlich hab ich mir damals auch einen geben lassen und mir vorgenommen, mich irgendwann bald näher mit dem Thema näher zu befassen und den Ausweis auszufüllen. Aus mir nicht ersichtlichen Gründen, von meiner allgemeinen Vergesslichkeit mal abgesehen, habe ich es immer wieder vergessen. Dennoch hat der Ausweis das Renovieren und Neueinrichten meines Zimmers wie durch Zauberhand überlebt und lagerte in meiner Schreibtischschublade. Gestern Nacht konnte ich nicht schlafen und habe eine alte Folge meiner heißgeliebten Serie „Numb3rs“ angeschaut. Es ging dabei um arme Mädchen aus Indien, die nach Amerika flogen, um ihre Niere zu verkaufen. Der Gedanke an all die Menschen, die auf Spenderlisten stehen, die länger sind als ihre verbliebene Lebenserwartung und an all die Kriminalität und die Schwarzmärkte hat mich aufgewühlt, und zwar nicht wenig. Ich bin aufgestanden, hab meinen Ausweis rausgekramt und endlich ausgefüllt. Ich bin also seit heute offizieller Organspender! Ich habe als einziges Organ meine Augen ausgeschlossen, und ich kann kaum erklären wieso. Mein Herz könnte Leben retten, ebenso andere Organe von mir – und das würde meinem Tod (egal, wann er eintritt) Sinn verleihen. Aber meine Augen? Meine Augen sind so indiviuell meins, dass ich sie auch im Tod nicht verlieren will. Augen sind mir an anderen Menschen wichtig, weil sie das erste sind, was mir auffällt. Somit sind mir auch meine besonders wichtig. Haltet mich nun für bescheuert oder nicht, ich mag einfach nicht ohne meine Augen beerdigt werden…
Ich möchte mich mit diesem Artikel an euch alle da draußen wenden: werdet Organspender! Wenn jeder sich kurz über seine Organe Gedanken macht und dann einen Ausweis ausfüllt und in seine Brieftasche tut – können viele, viele Leben gerettet werden. Je mehr Menschen sich zu diesem kleinen Schritt durchringen, desto mehr kann dem Organhandel und den Schwarmärkten dieser Welt der Boden unter den Füßen weggerissen werden. Und Menschen, die dem Ende entgegen blicken, könnten gerettet werden. Man muss nicht zwangsläufig alles von sich spenden. Man kann Einschränkungen auf dem Ausweis angeben (so wie ich: keine Augen) oder auch festhalten, das man nur bestimmte Organe spenden möchte…denkt drüber nach!
Ferner würden mich eure Meinungen und Erfahrungen interessieren. Ich spreche nicht nur meine Freunde an, sondern alle, die meinen Blog kennen und diesen Artikel (und/oder die anderen) lesen. Seid ihr schon Organspender? Wenn ja, habt ihr Einschränkungen gegeben, was ihr spenden wollt? Wenn nein, warum wollt ihr nicht zum Organspender werden? Kennt ihr jemand, dessen Leben bedroht oder vielleicht durch ein Spenderorgan gerettet wurde?
Ich zähle auf euch!
eure sich Gedanken machende
~ Dateileiche ~
Neues von der Dateileiche
Hallo meine lieben Leser!
Nachdem ich die letzten beiden Einträge zur Kritik an flachen Songs und Lob über „KOMPLEX“-e Filme genutzt habe, folgt nun ein kleines Update über das spannende Leben eurer Lieblingsdateileiche.
Ein paar Tage lang habe ich unter einer mysteriösen Ohrenentzündung gelitten, die sich wie eine Mittelohrentzündung anfühlte, aber laut Arzt keine war. Er meinte, alles in meinem Ohr sei entzündet, nur mein Trommelfell nicht. Aha. Weh getan hats trotzdem. Wer mich kennt weiß, dass ich nachts absolute Stille zum Schlafen brauche und somit von Ohropax abhängig bin. Durch die Ohrentzündung habe ich dementsprechend tagelang nicht richtig geschlafen – konnte ja schlecht den Ohrstöpsel in das Ohr packen :/ Aber ein Indianer kennt keinen Schmerz, und eine Dateileiche schon mal gar nicht. Also den Schlafmangel tapfer ignoriert und brav weitergelebt. Nur zur Arbeit konnte ich nicht gehen, weil die Medikamente ganz schöne Nebenwirkungen hatten (noch mehr Müdigkeit, Schwindel, Kopfweh wegen dem Schlafmangel)…aber arm bin ich nun auch nicht geworden, Gott sei Dank.
Mein Wochenende und den Montag habe ich schließlich zum Spanisch lernen genutzt, denn zwischen die Dateileiche und ihr erstes Semster an der RWTH hatte Gott noch einen Spanisch-Einstufungstest gestellt. Tagelang, fast wochenlang habe ich leichte Panikanfälle bekommen, wenn ich an diesen Test als erste Berührung mit dem Unileben gedacht habe, aber letztendlich ist alles gut verlaufen. Der Test war halb so schwer wie erwartet und sehr gut machbar. Klar war und ist mein Spanisch nicht perfekt, und nie gewesen, aber dafür fange ich ja jetzt mit meinem Studium an, nicht wahr?!
Nun laufen die letzten Tage wie ein Countdown ab, und am 13.10. geht offiziell mein Ersti-Semester los. Seltsamerweise hat der Test meine Panik nicht noch verschärft, sondern in Freude umgewandelt. Jeden Tag Vorlesungen und Seminare zur spanischen Sprache und Kultur; dazu noch Vorlesungen und Seminare zu antiker, mittelalterlicher und neuer Weltgeschichte – was könnte ein Dateileichenherz mehr begehren? Ich mache meine Leidenschaften, die ich aus der Schulzeit hinübergerettet habe, zu meinem Beruf…und das ist ein verdammt gutes Gefühl!
Gestern habe ich Annka (siehe „Freunde melden sich zu Wort“) ins Kino begleitet, und habe ihr den „Baader Meinhof Komplex“ näher gebracht. Ja, ich gebe zu: dieser Film ist der erste Film, für den ich jemals ein zweites Mal an der Kinokasse gezahlt habe und er ist immer noch jeden Cent wert. Mir sind neue Details aufgefallen und ich würde wieder reingehen…aber ich warte doch lieber bis zum DVD-Start, denn sonst kennen die mich bald im Kino
Immer mehr bin ich inzwischen fasziniert von Johanna Wokalek und ihrer schauspielerischen Arbeit. Meiner Meinung nach verdient sie Auszeichnung für ihre Darbietung, so wie es der gesamte Film tut. Ich bin sehr gespannt auf die Preisverleihung à la Filmpreis in den nächsten Monaten! Nach und nach fällt mir auch erst auf, dass ich sogar ziemlich viele ihrer Filme schon gesehen habe. In allen war sie großartig. Ob als Leila in Barfuß oder (in wirklich jungen Jahren) als Ilse in „Aimée&Jaguar“. Letzteren habe ich inzwischen 23 Mal gesehen in den letzten, ich würde sagen, 4 oder 5 Jahren. Gebt ihr alle Preise, die ihr habt
Das wars soweit von mir. Ich genieße die letzten Tage der Entspannung und bin dann ab Samstag wieder fleißig und gehe arbeiten. Sofern mein Ohr sich nicht spontan umentscheidet und wieder Mist baut…aber davon gehe ich natürlich nicht aus. Ich will Geld verdienen!
Ach, bevor ich es vergesse: Meine Blogstatistik zeigt mir überraschenderweise an, dass auch mir unbekannte Menschen diesen Blog lesen. Das schmeichelt mir ungemein und ich wollte mich dafür bedanken. Kommentare sind meinerseits immer erwünscht, um Feedback für meine „journalistische“ Arbeit zu bekommen, egal ob mir die Verfasser dieser Kommentare bekannt sind oder nicht! Dankeschön für die Minuten, die ihr meinen Worten schenkt.
eure ziemlich faule, aber glückliche
~ Dateileiche ~
Der Baader – Meinhof Komplex
Hallo meine lieben Leser!
Nachdem ich in meinem letzten Post ordentlich Kritig geübt habe, muss ich in diesem Beitrag ordentlich Lob erklingen lassen. Obwohl ich mir gestern vorgenommen hatte, ganz fleißig Spanisch zu lernen, haben meine Eltern mich spontan ins Kino eingeladen. Ich gebe zu, normalerweise gehe ich nicht mit meinen Eltern ins Kino, aber wenn man auf die sechs Euro teure Karte und ein winziges Tütchen Popcorn (wegen der Diät) eingeladen wird….
Ich, der ausgewachsene Geschichtsfreak, wollte diesen Film natürlich unbedingt sehen; vor allem weil wir im Geschichts LK irgendwie kaum Zeit hatten, die Geschichte der R.A.F. zu besprechen (und krank war ich in den wenigen Stunden, die wir zu dem Thema hatten, auch noch dazu :/ ) Trotzdem wusste ich den Fakten nach, was zwischen dem Ende der sechziger Jahre und dem Ende der siebziger Jahre passiert war, aber die Brutalität war mir einfach so nicht bewusst. Und da kommt der Film ins Spiel. Ziemlich nüchtern reiht „Der Baader – Meinhof Komplex“ Ereignis an Ereignis und zeichnet dabei ein (meiner Meinung nach) sehr treffendes Bild von den Terroristen um Andreas Baader, Ulrike Meinhof und Gudrun Ensslin. Während diese drei noch „relativ“ bemüht waren, Zivilisten aus den Anschlägen herauszuhalten, nahm die Brutalität in der zweiten Generation unter Brigitte Mohnhaupt immer mehr zu. Fazit: Ich kam höchst verstört aus dem Film raus. Normalerweise machen mir Schüsse, Gewalt, Blut in einem guten Film nichts aus, aber diese Dinge sind 1:1 so passiert! Der Film hat die Atmosphäre, die in der Zeit in Deutschland herrschte, einfach sehr gut rübergebracht und mir mehr als nur eine Gänsehaut bereitet. Jeder, der sich für die Geschichte seines Landes interessiert, kommt um die Jahre des RAF-Terrors nicht drum herum. Deswegen sollte sich jeder diesen Film anschauen! Zumal auch JEDER, der im deutschen Schauspiel Rang und Namen hat, in diesem Film auftritt. Ob nur in winzigen Rollen (Jasmin Tabatabai), oder in kleineren (Hans Werner Meyer, Alexandra Maria Lara) oder eben in den Hauptrollen! Besonders Moritz Bleibtreu als Andreas Baader und Johanna Wokalek als Gudrun Ensslin haben mir gefallen
Ein Must – Do für alle !
Schließlich gebe ich euch hier noch den Wikipedia Link zum gelungenen Artikel über die RAF : http://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Armee_Fraktion Als angehende Geschichtslehrerin ist es quasi meine Pflicht, euch die Chance zu geben, sich über das von mir oben Verzapfte näher zu informieren (nicht, dass das irgendwer tun würde…haha)
Und dann noch der Trailer zu diesem Film, der meiner Meinung nach der Film des Jahres ist und den Auslandsoscar 2009 gewinnen sollte!!!
eure geschichtsliebende
~ Dateileiche ~
Katy Perry und die Lesbenwelt
Seid gegrüßt, meine treuen Leser!
Anstatt euch heute wieder einmal den ein oder anderen Schwank aus meinem interessanten Leben zu berichten, möchte ich etwas mit Euch diskutieren. Normalerweise mache ich mir aus den Musikcharts ungefähr so viel mein Hund aus den 20 Uhr – Nachrichten, aber die derzeitige Nummer Eins der Charts hat mich leider Gottes nicht verschont. Falls es irgendjemand in unserem schönen Ländle gibt, der nicht weiß wovon ich rede, hier bitte sehr :
Zugegeben, die Melodie ist wirklich ziemlich eingängig und der Text definitiv sehr einfach gestrickt. Aber genau darum geht es mir. Die komplette Lesbenwelt steht Kopf und wackelt mit den Hinterteilen zu diesem Song, an dem sich die Geister scheiden. Jede Lesbe, die etwas auf sich hält, scheint in den allgemein bekannten Netzwerken „Katy Perry-“ oder „the-Taste-of-her-Cherry-Chapstick-Gruppen“ beigetreten zu sein. Aber warum bitteschön? Wenn die Damen ihre Lauscher aufspannen und dem Text lauschen würden, würden sie feststellen, dass es noch nicht einmal im Ansatz um ihren Lebenstil, ihre Orientierung geht. Im Gegenteil, Kary Perry bringt einen Trend noch ein bisschen mehr in Mode, der der Lesbe an sich doch eigentlich gewaltig gegen den Strich gehen müsste. Heterosexuelle Mädels knutschen betrunken in irgendwelchen Kaschemmen herum, im besten Falle noch von ihren Freunden (im Sinne von Liebhabern) angefeuert. Zwei knutschende Mädchen werden ja immer gern gesehen, nicht wahr?! Zur Toleranz und Akzeptanz von Homosexualität trägt der Song meiner Meinung nach kein Stück weit bei. Die Mädchen, die nachts im Rausch rummachen, sind oftmals sogar die, die dich tagsüber schräg angucken und über dich reden, wenn sie wissen, wer du bist und wen du liebst.
An dieser Stelle seid nun Ihr gefragt, meine Lieben! Haut in die Tasten und schreibt mir, was Euch zu „I kissed a girl“ einfällt: eure Meinung, Kritik (auch gern an meinem Eintrag), Erlebnisberichte…
Vielleicht sehe ich es ja zu eng, aber mir fällt es wirklich schwer, du einem Song mit den Hüften zu wackeln, wenn ich den Text verstehe und kritisch beäuge.
eure die Lesbenwelt von heute analysierende
~ Dateileiche ~
Von den Toten auferstanden – und immer noch eine Dateileiche!
Ladies and Gentlemen, Señoras y Señores, Medames et Messieurs…
es lebt! Die Dateileiche lebt und kann endlich wieder stolz sein, eine Dateileiche zu sein! HURRA HURRA
Nein, mal im Ernst: Willkommen auf meinem neuen Blog, meine lieben Freunde und alle, die hier sonst möglicherweise noch vorbeischauen! Es war Zeit für eine Veränderung und nun kann ich bloß noch hoffen, dass sie Euch gefällt! Wenn Euch etwas nicht gefällt oder ihr gravierende Fehler findet, könnt ihr sehr gern die Kommentarfunktion nutzen
(Sollt ihr natürlich eh immer…)
Der Sommer ist vorbei und somit auch meine böse Sommerdepression ! hihi…ich habe drei Monate damit verbracht, der Schule hinterher zu trauern (krank, ich weiß)…anderen Leuten hinterherzutrauern und auf eben diese Leute furchtbar sauer zu sein. Gleichzeitig war ich deswegen auch sauer auf mich und außer ein Schweinegeld zu verdienen, habe ich diesen Sommer wirklich nichts hinbekommen. Nachdem mein Unterbewusstsein, dieses schlaue Miststück, mich aber nachts in meinen Träumen nie hat zur Ruhe kommen lassen, habe ich letzte Woche endlich was riskiert. Und gewonnen. Ich bin seit gestern wieder im Einklang mit mir und weiß endlich, dass ich doch nicht heimlich zum Arschloch geworden war =D Ihr wisst alle, was und wen ich meine, deswegen brauche ich dazu nichts weiter zu schreiben, nicht wahr?
Nur so viel:
- Ich werde vielleicht bald babysitten
- Ich bin erwachsen geworden !
- Ich will an meiner alten Schule arbeiten, egal wie „weltfremd“ es dort sein mag.
In drei Wochen geht mein Studium los, und damit mein neues Leben. Erst hatte ich Angst und keine Lust auf etwas so Großes, Neues. Jetzt habe ich nur noch Angst und freue mich insgeheim wie ein kleines Kind an Weihnachten. Nur noch der Spanisch-Einstufungstest nächste Woche steht zwischen mir und einem netten Einstieg in die Uni. Aber seit gestern weiß ich ja, dass von mir quasi erwartet wird, dass ich die Aufgaben wie im Schlaf erledige… in dem Sinne: *schnarch*
eure herzallerliebste und glückliche
~ Dateileiche ~
